Zimmer Nummer 104 für 4 Personen mit 2 Stockbetten im ersten Stock

#104 Anna und Gottfried Riccabona

Anna Perlhefter stammte aus einer gut situierten Kaufmannsfamilie, die in der Marktgasse ein erfolgreiches Geschäft führte. Sie verliebte sich in den jungen Rechtsanwalt Gottfried Kuno Riccabona, den Sohn eines angesehenen Beamten aus dem Südtirol. Die Familie nahm am gesellschaftlichen und politischen Leben in Feldkirch teil, doch das schöne Leben endete abrupt, als die Familie im Zweiten Weltkrieg wegen Annas jüdischer Abstammung verfolgt wurde. Ihre Wohnung mussten sie einem NS-Funktionär überlassen, Tochter Dora musste ihre Ausbildung abbrechen, Sohn Max kam in ein Konzentrationslager und litt noch Jahrzehnte nach dem Krieg an den gesundheitlichen Folgen.

Dass Anna Riccabona den Krieg überlebte, verdankte sie dem Engagement ihres Ehemannes: Der angesehene Rechtsanwalt kämpfte mit allen rechtlichen Mitteln um seine Frau und seine Familie.

Die vierköpfige Familie gab diesem Zimmer mit vier Betten seinen Namen.

Respekt und Ansehen wandelten sich in kurzer Zeit in Verachtung und Bedrohung 1939 erhielt Anna Riccabona von einem Hotelier im Montafon eine Absage: Aus Angst vor „Unannehmlichkeiten“ konnte er ihr kein Zimmer mehr reservieren.

Ausflugstipp: Bei einem Spaziergang in die Altstadt kommst du über kurz oder lang in die zentrale Marktgasse. Im Haus Nr. 5 (heute C&A) führte Annas Vater Eduard Perlhefter sein florierendes „Kurz- und Galanteriewarenlager en gros“.

ca. 8 m²
4 Betten
WLAN
Frühstück mit Aufpreis
Barrierefrei

#104 Anna und Gottfried Riccabona

Zimmer Nummer 104 für 4 Personen mit 2 Stockbetten im ersten Stock
Anna Perlhefter stammte aus einer gut situierten Kaufmannsfamilie, die in der Marktgasse ein erfolgreiches Geschäft führte. Sie verliebte sich in den jungen Rechtsanwalt Gottfried Kuno Riccabona, den Sohn eines angesehenen Beamten aus dem Südtirol. Die Familie nahm am gesellschaftlichen und politischen Leben in Feldkirch teil, doch das schöne Leben endete abrupt, als die Familie im Zweiten Weltkrieg wegen Annas jüdischer Abstammung verfolgt wurde. Ihre Wohnung mussten sie einem NS-Funktionär überlassen, Tochter Dora musste ihre Ausbildung abbrechen, Sohn Max kam in ein Konzentrationslager und litt noch Jahrzehnte nach dem Krieg an den gesundheitlichen Folgen.

Dass Anna Riccabona den Krieg überlebte, verdankte sie dem Engagement ihres Ehemannes: Der angesehene Rechtsanwalt kämpfte mit allen rechtlichen Mitteln um seine Frau und seine Familie.

Die vierköpfige Familie gab diesem Zimmer mit vier Betten seinen Namen.

Respekt und Ansehen wandelten sich in kurzer Zeit in Verachtung und Bedrohung 1939 erhielt Anna Riccabona von einem Hotelier im Montafon eine Absage: Aus Angst vor „Unannehmlichkeiten“ konnte er ihr kein Zimmer mehr reservieren.

Ausflugstipp: Bei einem Spaziergang in die Altstadt kommst du über kurz oder lang in die zentrale Marktgasse. Im Haus Nr. 5 (heute C&A) führte Annas Vater Eduard Perlhefter sein florierendes „Kurz- und Galanteriewarenlager en gros“.

ca. 8 m²
4 Betten
WLAN
Frühstück mit Aufpreis
Barrierefrei