Zimmer Nummer 206 für 2 Personen mit Stockbett und Waschbecken im zweiten Stock

#206 Paula Ludwig

Paula Ludwig (1900 – 1974) kam nur einen Katzensprung von unserem Hostel entfernt zur Welt – auf dem damals verfallenen Schloss Amberg. Sie übersiedelte nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer Mutter nach Linz. Paulas Liebe zur Literatur ließ sie schon früh Gedichte und Theaterstücke schreiben. Ihre Mutter starb, als Paula 14 Jahre alt war. Sie zog zu ihrem Vater nach Breslau, wo sie die Bohème und die Ateliers für sich entdeckte. In München etablierte sie sich in der Kulturlandschaft, malte Aquarelle und pflegte Kontakt zu Elke Lasker-Schüler, Erika und Klaus Mann. Schließlich schaffte sie den Aufstieg zur umjubelten Dichterin. In Berlin lernte sie Kurt Tucholsky, Berthold Brecht und den verheirateten Ivan Goll kennen, in den sie sich verliebte.

Aus Verachtung vor dem NS-Regime flüchtete sie 1934 zurück nach Vorarlberg. Weil ihr die Staatsbürgerschaft verwehrt wurde, flüchtete sie weiter bis Portugal fuhr per Schiff nach Rio de Janero. Das Exil machte ihr zu schaffen, 1953 kehrte sie zurück, doch es gelang ihr nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Paula Ludwig geriet in Vergessenheit, im Radio wurde sie gar für tot erklärt. 1974 starb sie in Darmstadt. Die doppelbegabte Künstlerin hinterließ ein schmales, aber beachtliches literarisches Werk.

Das Zimmer im 2. Stock trägt Paula Ludwigs Namen: Es ist ein stiller Ort für Reisende, Gedanken und die kleinen Pausen zwischen den Wegen. Im Zimmer befindet sich ein Waschbecken.

Posthum erhielt Paula Ludwig zwei renommierte Literaturpreise: den Georg-Trakl-Preis und den Preis des österreichischen Schriftstellerverbandes.

Ausflugstipp: Das Schloss Amberg wurden von Kaiser Maximilian für seine Geliebte Anna von Helfenstein als Lustschloss aufgebaut. Paula Ludwig erblickte dort das Licht der Welt. Heute befindet es sich in Privatbesitz, kann aber von außen besichtigt werden. Gelegentlich finden öffentliche Veranstaltungen statt.

ca. 6 m²

2 Betten

WLAN

Frühstück mit Aufpreis

#206 Paula Ludwig

Zimmer Nummer 206 für 2 Personen mit Stockbett und Waschbecken im zweiten Stock

Paula Ludwig (1900 – 1974) kam nur einen Katzensprung von unserem Hostel entfernt zur Welt – auf dem damals verfallenen Schloss Amberg. Sie übersiedelte nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer Mutter nach Linz. Paulas Liebe zur Literatur ließ sie schon früh Gedichte und Theaterstücke schreiben. Ihre Mutter starb, als Paula 14 Jahre alt war. Sie zog zu ihrem Vater nach Breslau, wo sie die Bohème und die Ateliers für sich entdeckte. In München etablierte sie sich in der Kulturlandschaft, malte Aquarelle und pflegte Kontakt zu Elke Lasker-Schüler, Erika und Klaus Mann. Schließlich schaffte sie den Aufstieg zur umjubelten Dichterin. In Berlin lernte sie Kurt Tucholsky, Berthold Brecht und den verheirateten Ivan Goll kennen, in den sie sich verliebte.

Aus Verachtung vor dem NS-Regime flüchtete sie 1934 zurück nach Vorarlberg. Weil ihr die Staatsbürgerschaft verwehrt wurde, flüchtete sie weiter bis Portugal fuhr per Schiff nach Rio de Janero. Das Exil machte ihr zu schaffen, 1953 kehrte sie zurück, doch es gelang ihr nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Paula Ludwig geriet in Vergessenheit, im Radio wurde sie gar für tot erklärt. 1974 starb sie in Darmstadt. Die doppelbegabte Künstlerin hinterließ ein schmales, aber beachtliches literarisches Werk.

Das Zimmer im 2. Stock trägt Paula Ludwigs Namen: Es ist ein stiller Ort für Reisende, Gedanken und die kleinen Pausen zwischen den Wegen. Im Zimmer befindet sich ein Waschbecken.

Posthum erhielt Paula Ludwig zwei renommierte Literaturpreise: den Georg-Trakl-Preis und den Preis des österreichischen Schriftstellerverbandes.

Ausflugstipp: Das Schloss Amberg wurden von Kaiser Maximilian für seine Geliebte Anna von Helfenstein als Lustschloss aufgebaut. Paula Ludwig erblickte dort das Licht der Welt. Heute befindet es sich in Privatbesitz, kann aber von außen besichtigt werden. Gelegentlich finden öffentliche Veranstaltungen statt.

ca. 6 m²

2 Betten

WLAN

Frühstück mit Aufpreis